Roller
Ein Roller unterscheidet sich konstruktiv deutlich von einem klassischen Motorrad. Typisch sind der Durchstieg zwischen Lenker und Sitzbank sowie eine weitgehend geschlossene Verkleidung.
Typische Merkmale
- freier oder niedriger Durchstieg,
- meist Automatikgetriebe,
- keine Bedienung einer Kupplung mit der Hand,
- geschlossene Verkleidung,
- Stauraum unter der Sitzbank,
- kleinere Räder als bei vielen Motorrädern.
Vorteile
Roller sind einfach zu bedienen und besonders praktisch im Stadtverkehr. Durch die Automatik muss nicht manuell geschaltet werden. Viele Modelle bieten guten Wetterschutz und Stauraum.
Nachteile
Kleine Räder reagieren stärker auf Schlaglöcher, Fahrbahnkanten und Unebenheiten. Bei höheren Geschwindigkeiten kann das Fahrverhalten weniger ruhig sein als bei Motorrädern mit größeren Rädern. Der Durchstieg bietet weniger Möglichkeit, das Fahrzeug mit den Knien zu stabilisieren.
Kleinroller und Großroller
Kleinroller werden häufig mit der Klasse AM gefahren. Größere Motorroller können jedoch zur Klasse A1, A2 oder A gehören. Entscheidend sind nicht die Bauform, sondern die Fahrzeugdaten.
Merke:
Ein Roller ist besonders praktisch, bequem und einfach zu bedienen.

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