3.8 Prüfungsrelevanz – Vielfalt im Straßenverkehr
Die Vielfalt der Verkehrsteilnehmer gehört zu den zentralen Prüfungsthemen. Fahrschüler müssen zeigen, dass sie mit unterschiedlichen Situationen sicher, rücksichtsvoll und regelkonform umgehen können.
1. Worauf Prüfer achten
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Frühes Erkennen von verschiedenen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Fußgänger, Kinder, Senioren, Lkw, E-Scooter usw.).
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Defensiver Fahrstil: immer vorausschauend, niemals aggressiv oder riskant.
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Besondere Rücksicht auf schutzbedürftige Gruppen:
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Kinder → unberechenbar.
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Senioren → langsamer, brauchen Zeit.
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Radfahrer → benötigen ausreichenden Seitenabstand.
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Fußgänger → haben Vorrang an Zebrastreifen und Ampeln.
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2. Typische Fehler in der Prüfung
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Zu wenig Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern oder Rollstuhlfahrern.
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Ungeduld gegenüber Senioren, Rollatoren oder langsamen Fahrzeugen.
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Fehlender Schulterblick beim Abbiegen, Spurwechsel oder beim Rückwärtsfahren.
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Zu schnelles Fahren in Bereichen mit erhöhter Gefährdung (Schule, Haltestelle, Wohngebiete).
👉 Diese Fehler gelten als schwerwiegend und führen schnell zum Nichtbestehen der Fahrprüfung.
3. Fazit
Ein Fahrschüler besteht die Prüfung nicht nur durch technisches Beherrschen des Fahrzeugs, sondern vor allem durch Aufmerksamkeit, Rücksicht und korrektes Verhalten gegenüber allen Verkehrsteilnehmern.
Merksatz:
„Nicht nur fahren können – sondern auch Verantwortung zeigen.“
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