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Verhalten im Umgang mit Vielfalt im Straßenverkehr

Die Vielfalt der Verkehrsteilnehmer erfordert ein besonderes Maß an Rücksicht und Umsicht. Jeder Fahrer muss sein Verhalten anpassen, um Konflikte und Gefahren zu vermeiden.

1. Rücksicht nehmen

  • Immer die schwächeren Verkehrsteilnehmer im Blick behalten:

    • Fußgänger, Kinder, Senioren, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, E-Scooter.

  • Der Grundsatz lautet: Der Stärkere schützt den Schwächeren.

  • Das bedeutet auch: Tempo reduzieren und aufmerksam beobachten.


2. Abstand halten

  • Seitlicher Abstand ist lebenswichtig, besonders zu Radfahrern, Rollstuhlfahrern und Fußgängern.

  • Vorgaben der StVO:

    • Innerorts mindestens 1,5 m,

    • Außerorts mindestens 2,0 m.

  • Auch beim Überholen von Motorrädern oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen genügend Platz lassen.


3. Geduld zeigen

  • Große und langsame Verkehrsteilnehmer wie Lkw, Busse, Traktoren, Senioren oder Menschen mit Behinderungen brauchen oft mehr Zeit.

  • Hier gilt: nicht drängeln, nicht hupen, sondern Ruhe bewahren.

  • Geduld trägt entscheidend zur Sicherheit und zu einem respektvollen Miteinander im Straßenverkehr bei.


4. Defensiv fahren

  • Im Zweifel lieber einmal nachgeben, statt eine riskante Situation zu erzwingen.

  • Ein defensiver Fahrstil bedeutet:

    • vorausschauend fahren,

    • Fehler anderer einkalkulieren,

    • bewusst auf eigenes „Recht“ verzichten, wenn es die Sicherheit erhöht.

  • Defensives Verhalten senkt das Unfallrisiko erheblich.


5. Fazit

Die Vielfalt im Straßenverkehr funktioniert nur dann, wenn alle Verkehrsteilnehmer aufeinander achten.
👉 Rücksicht, Abstand, Geduld und defensive Fahrweise sind die Schlüssel für ein sicheres und respektvolles Miteinander.


6. Merksatz

„Sicherheit entsteht dort, wo Rücksicht stärker ist als Eile.“